19. Juni 2018 Diskussion/Vortrag Das Gespenst des Linkspopulismus. Zur Kritik linker Massenbewegungen.

REIHE: Junge Rosa (richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene)

Information

Veranstaltungsort

"Wir AG"
Martin-Luther-Straße 21
01099 Dresden

Zeit

19.06.2018, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Gesellschaftliche Alternativen

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Mit Felix Schilk (Wissenschafticher Mitarbeiter an der Professur für Soziologische Theorien und Kultursoziologie an der TU Dresden)

Das weltweite Erstarken des Rechtspopulismus zwingt linke Bewegungen und Parteien zu einer Neubewertung ihrer bisherigen politischen Konzepte und Strategien. Dabei taucht immer wieder die Forderung nach einem Linkspopulismus auf, der sich am spanischen Podemos und dem französischen La France insoumise orientiert. Kürzlich haben auch Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine die Gründung einer Sammlungsbewegung nach diesem Vorbild angekündigt. Doch vor jeder strategischen Neujustierung sollte eine kritische Bestandsaufnahme stehen, die der Vortrag leisten soll: Was sind die Ursachen für den weltweiten Aufstieg populistischer Bewegungen und was bedeuten diese neuen Rahmenbedingungen für linke Politik? Lässt sich eine populistische Mobilisierungsstrategie für progressive Konzepte nutzen? Was ist der Unterschied zwischen Links- und Rechtspopulismus? Lassen sich beide Spielarten wirklich so klar voneinander unterscheiden, oder konvergieren sie letztendlich in einer immer weiteren Verschärfung gesellschaftlicher und politischer Krisenerscheinungen?

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