16. November 2017 Diskussion/Vortrag Fortschritt und Reaktion in Deutschland während des 20. Jahrhunderts – das Nationale und das Universale

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Harkortstraße 10
04107 Leipzig

Zeit

16.11.2017, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Geschichte

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Mit Prof. Dr. Peter Brandt (Historiker), Moderation: Klaus Kinner

„Wie konnte gerade in der deutschen Geschichte der Nationalismus so massiv von links nach rechts und rechts außen wandern wie in keiner anderen Nation? Bilden nicht ,Freiheit und Einheitʻ das Substrat der deutschen Emanzipationsbewegungen der letzten zwei Jahrhunderte? Sind ,Revolutionʻ und ,Reformʻ nicht zwei verwandte Varianten eines Transformationsprozesses und von daher keine Gegensätze?“, fragt der Autor.
Der Historiker Prof. Dr. Peter Brandt, geb. 1948, leitete 1989 bis 2014 das Lehrgebiet Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Fernuniversität Hagen und ist seit 2003 Direktor des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften. Er ist Mitglied der Historischen Kommission der SPD und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für die Neugestaltung der Dauerausstellung der Karl-Marx-Gedenkstätte Trier.

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