Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Umkämpfte Verkehrswende in Bremen und umzu

Strategien für eine mobilitätsgerechte Region

Wichtige Fakten

Reihe
luxemburg beiträge
Erschienen
September 2025

Details

Die Mobilitätswende steckt im Stau. Um jeden kleinen Schritt muss gekämpft werden, rechtspopulistische Gegenkampagnen, Blockaden und Personalmangel in den Verwaltungen sowie fehlende finanzielle Mittel blockieren dringend benötigte Maßnahmen. Außerdem gibt es Versuche, bereits umgesetzte oder begonnene Vorhaben wieder zurückzudrängen bzw. ihren Ausbau zu stoppen, siehe Tempo-30-Regelungen, Pop-up-Radwege, Tramplanungen, Busspuren und insbesondere Kiezblöcke. Trotz zahlreicher Widerstände und Rückschläge geht bzw. ging in einigen Städten und Regionen doch etwas voran, darunter Berlin, Thüringen und Bremen, wo Die Linke zumindest zeitweise an der Regierung beteiligt war.

Wir wissen: Dort, wo ein guter ÖPNV vorhanden ist, geht die Pkw-Nutzung zurück. Das vermindert den sonst immer weiter zunehmenden automobilen Pendelverkehr. Straßenbahnen sind dabei das ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigste Verkehrsmittel, sie bedürfen jedoch eines langwierigen Prozesses der Planung und Durchsetzung. Schneller, kurzfristig kostengünstiger und kaum konfliktbelastet (außer Busspuren) ist der Ausbau von Busverbindungen. Letztlich müssen, so die vorliegende Analyse von Hendrik Sander zur Situation in Bremen und seinem Umland, die bereits existierenden Kommunalverbünde auch in Zusammenarbeit mit der Bahn gestärkt werden. Der Verkehr endet eben nicht an den Verwaltungsgrenzen. Dies sowie die Probleme und Blockaden einer gerechten Mobilitätswende, aber auch konkrete und konstruktive Möglichkeiten ihrer umfassenden Umsetzung zeigt der Autor einmal mehr detailliert und überaus kenntnisreich auf, mit klaren Vorschlägen für eine politische Priorisierung.

Weitere Inhalte zum Thema

Auf die Dürre folgt die Flut?!, 18 März 2026

: Diskussion/Vortrag

Dresden19:00 Uhr

Klimawandel und Wasserhaushalt in Sachsen

„PRIMA KLIMA?!“, 21 März 2026

: Exkursion

Dresden11:00 Uhr

Fachexkursion zu den Schauplätzen von Dürren und Hochwasser in Dresden