24. November 2021 Diskussion/Vortrag Auseinandersetzung mit dem Vernichtungskrieg in der (post)sowjetischen Literatur

REIHE: Vernichtungskrieg im Osten

Information

Veranstaltungsort

Galerie KUB
Kantstraße 18
04275 Leipzig

Zeit

24.11.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Erinnerungspolitik / Antifaschismus

Zugeordnete Dateien

Mit Dr. Hilmar Preuß (Freier Wissenschaftler, Autor)

Eine Veranstaltung des VVN-BdA Leipzig e.V. in Kooperation mit der RLS Sachsen

 

Die Zäsur des Zweiten Weltkrieges hat die sowjetische Gesellschaft entscheidend geprägt.

Sie hat noch nach 80 Jahren großen Einfluss auf die offizielle wie private Erinnerungskultur in Russland, Belarus und den anderen verwüsteten Ländern. In der russischsprachigen Literatur suchten (und suchen noch immer) Schriftstellerinnen und Schriftsteller unterschiedliche Wege des Schreibens über das Grauen vom Millionenfachen Morden und dem Tod durch Hunger, Bomben und Feuer. Denkwürdig bleiben insbesondere das 1984 erstmals als Band veröffentlichte Blockadebuch von Ales Adamowitsch und Daniil Granin sowie Swetlana Alexijewitschs Bücher Die letzten Zeugen und Der Krieg hat kein weibliches Gesicht.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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RLS Sachsen

Telefon: +49 341 96085 31