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24. Juni 2026: Diskussion/Vortrag : Freiheit für wen? Argentinien als Versuchslabor der Ultrarechten

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Cineding
Karl-Heine-Straße 83
04229 Leipzig

Zeit
24.06.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Geschlechterverhältnisse, Rassismus / Neonazismus, Soziale Bewegungen / Organisierung, Globalisierung, Cono Sur, Kapitalismusanalyse, Partizipation / Bürgerrechte, Parteien / Wahlanalysen, Wirtschafts- / Sozialpolitik
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Mit Frederic Schnatterer (Autor), Paula Sabaté (Journalistin, Argentinien), Torge Löding (Moderation, Leiter RLS-Regionalbüro „Cono Sur“ in Buenos Aires)

Ende 2023 übernahm Javier Milei die Präsidentschaft in Argenti­nien. Aus Parlamentswahlen im Herbst 2025 ging er, flankiert von der US-Regierung, gestärkt hervor. Auch international heißt es über den selbsternannten Anarchokapitalisten oft, er bringe Argentinien nach Jahrzehnten der Misswirtschaft wieder auf Vordermann. Doch woraus besteht sein ultraliberales Schockprogramm? Wer profitiert, wer leidet unter der Rosskur? Welchen Schaden nimmt die Demokratie? Ist die Kettensäge Ausdruck einer international erstarkenden Ultrarechten in einer Welt des Umbruchs? Und: Wie steht es um den Widerstand in einem Land, das sich einer rebellischen Tradition rühmt?

Es diskutieren:

  • Frederic Schnatterer pendelt als freier Journalist und Autor zwischen Berlin, Madrid und Buenos Aires. Für sein Buch „Freiheit für wen? - Mileis Argentinien als Versuchslabor der Ultrarechten“ sprach er mit Expert:innen, Politiker*innen, Aktivist*nnen und Journalist*innen, war auf Demonstrationen, in Suppenküchen oder bei Militärparaden. Er besuchte Lithium- und Kupferminen, das Öl- und Gasfeld Vaca Muerta und Wahlkampfveranstaltungen. Seine Analyse gibt Hinweise darauf, welche Lehren sich aus dem ,Projekt Milei‘ ziehen lassen.
  • Paula Sabatés ist Journalistin in Argentinien und arbeitet für kritische Printmedien wie Página/12, das Radio und das Fernsehen. Außerdem ist sie in der argentinischen Pressegewerkschaft SIPREBA aktiv.
  • Torge Löding leitet seit September 2022 das RLS-Regionalbüro „Cono Sur“ in Buenos Aires. Er berichtet von der Arbeit der Stiftung in einer polarisierten Gesellschaft und deren Suche nach einer politischen Alternative.

Die Veranstaltung wird verdolmetscht: deutsch/spanisch – spanisch/deutsch.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.

Standort

Kontakt

RLS Sachsen

Telefon: +49 341 96085 31

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