Titelstory

Der Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Ein Podcast für alle, denen in aktuellen Debatten die linke Perspektive fehlt.

Vera Linß und Michael Bittner sprechen mit Expert*innen über aktuell stark diskutierte Themen und beleuchten Hintergründe. Einmal im Monat, immer am letzten Dienstag des Monats.

Zu hören überall da, wo es Podcasts gibt.


Folge 20 - Können wir uns eine Vier-Tage-Woche leisten?

Wieviel sollen wir arbeiten? Was tut uns, aber auch der Gesellschaft gut? Die (regierende) Politik hat dazu klare Ansichten. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte im Sommer dieses Jahres: „Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten.“ Und ergänzt: „Mit einer Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können“. Andererseits gibt es gerade in der jüngeren Generationen den Wunsch, weniger zu arbeiten und eine bessere Work-Life-Balance zu leben. Die Generation Z, also die um die Jahrtausendwende Geborenen, gilt als freizeitorientiert. So zumindest das Klischee. Doch entspricht dieses Klischee der Realität? Und sind lange Arbeitszeiten überhaupt einer Volkswirtschaft überhaupt zuträglich?

Darüber spricht Vera Linß mit Dr. Philipp Frey, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe „Digitale Technologien und gesellschaftlicher Wandel“ am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe.


Folge 19 - Wer attackiert die Zivilgesellschaft in Sachsen?

Gerade in Zeiten, in denen Kürzungen den sozialen Zusammenhalt gefährden, ist die Arbeit von Verbänden, Vereinen und Initiativen der Zivilgesellschaft wichtig. Doch sie werden angegriffen: Bedrohungen und militante Angriffe durch extreme Rechte gehören zum traurigen Alltag. Überdies wird ihnen inzwischen auch aus bürgerlichen Parteien die politische und finanzielle Unterstützung verwehrt.

Über die Lage der Zivilgesellschaft spricht Michael Bittner in der neuen Folge des Podcasts "Titelstory" mit Doritta Kolb-Unglaub, der geschäftsführenden Vorständin des Colorido e.V. in Plauen, die auch dem Sprecher*innenrat des Netzwerks Tolerantes Sachsen angehört.


Folge 18 - Was halten junge Leute von der Wehrpflicht?

Die Weltlage ist angespannt. Spätestens seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar im Februar 2022 ist die Bedrohung durch einen Krieg auch hierzulande den meisten Menschen präsent. Europa und auch Deutschland geht es darum, angesichts der aktuellen Lage die Verteidigungsfähigkeit wieder herzustellen. Dafür muss die Bundeswehr stärker werden, mindestens 60.000 aktive Soldatinnen und Soldaten werden zusätzlich benötigt, so Verteidigungsminister Boris Pistorius im Juni dieses Jahres. Das heißt, die Bundeswehr braucht neue Mitarbeiter*innen. 

Um das Problem zu lösen, wurde das Wehrpflichtmodernisierungsgesetz beschlossen, das einige Neuerungen vorsieht. Im Gespräch zudem: die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Was halten junge Menschen davon? Darüber spricht Vera Linß mit Lucienne Balke, Vorsitzende des Landesschülerrates Sachsen-Anhalt.


Folge 17 - Fühlen Migrant*innen sich im Osten noch willkommen?

Migrantinnen und Migranten im Osten Deutschlands haben schon seit jeher mit einem größeren Ausmaß von Feindseligkeit zu kämpfen. Die rassistische Agitation von rechts hat die Stimmung in den vergangenen Jahren noch einmal verschlechtert. Zugleich wird auch die Migrationspolitik der regierenden Parteien immer restriktiver und Kürzungen treffen gerade die Integrationsarbeit.

In der neuen Ausgabe unseres Podcasts spricht Michael Bittner über die aktuelle Lage von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sowie die Herausforderungen der Integration mit Natalie Adakh. Sie ist ehrenamtliche Co-Vorstandsvorsitzende des Landesverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen und arbeitet beim Afghanistan Forum in Deutschland (AFGiD) e.V. sowie beim Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.


Folge 16 - Was hilft gegen steigende Mieten?

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt spitzt sich weiter zu. (Bezahlbare) Wohnungen sind knapp und die Mieten steigen immer weiter, in Deutschland zuletzt um durchschnittlich 4,7 Prozent im 4. Quartal des vergangenen Jahres. Die Angst in der Bevölkerung, dass Wohnraum unbezahlbar wird, wächst. Dabei gibt es politische Instrumente, um dem etwas entgegenzusetzen. Doch wie wirksam ist die Mietpreisbremse, die vom Bundestag gerade verlängert wurde? Führt Neubau wirklich zu sinkenden Mieten? Und wen schützt ein „Milieuschutzgebiet“? Was hilft wirklich?

Darüber spricht Vera Linß mit Caren Lay, Bundestagsabgeordnete für die Fraktion Die Linke und seit Mai 2025 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen. 


Folge 15 - Wie passt sich Sachsen an die Klimaerhitzung an?

Die Klimaerhitzung ist nicht nur ein Problem von Ländern in den Tropen oder Inseln, die im Ozean zu versinken drohen. Auch in Deutschland und Sachsen ist der Klimawandel schon deutlich erkennbar durch steigende Temperaturen und eine Veränderung der Niederschläge. Beides zusammen verändert Vegetation und Tierwelt, führt zu Problemen in der Land- und Forstwirtschaft, belastet aber auch ganz unmittelbar die Gesundheit von Menschen. Neben den Maßnahmen des Klimaschutzes ist deswegen auch Klimaanpassung erforderlich, die auf die Folgen des Klimawandels reagiert, die bereits jetzt eintreten.

Michael Bittner spricht in der neuesten Ausgabe des Podcasts über das Klima in Sachsen und die nötigen Maßnahmen mit Florian Kerl. Er ist Geograf und arbeitet als Referent beim Fachzentrum Klima des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.


Folge 14 - Wie kommt die Automobilindustrie aus der Krise?

Die Automobilindustrie in Deutschland – oft auch das Rückgrat der Wirtschaft genannt – steckt in der Krise. Ende letzten Jahres ging eine Schockwelle durchs Land, als VW von Werksschließungen sprach, vom Abbau zehntausender Arbeitsplätze und von Kündigungen. Hohe Produktionskosten, die zu langsame Umstellung auf E-Autos, die Fokussierung auf SUVs und auf eine Weiterproduktion von Verbrennern und natürlich auch der Druck durch die globale Konkurrenz - all das macht den deutschen Autobauern zu schaffen. Wie müsste sich die Branche umstellen, geht doch gleichzeitig weltweit der Verkauf von PKW zurück? Wie kann eine echte Mobilitätswende aussehen? Und was bedeutet die Krise für die Werke in Sachsen? 

Darüber spricht Vera Linß mit Stephan Krull, Gewerkschafter, Politiker, Sachbuchautor und Experte für die Automobilindustrie.


Folge 13 - Will Sachsen sich noch erinnern?

Vor Kurzem beschloss der Sächsische Landtag mit den Stimmen aller demokratischen Fraktionen, den 8. Mai zum Tag des Gedenkens an Befreiung von Nationalsozialismus und Krieg zu machen. Doch gleichzeitig gefährden finanzielle Kürzungen im Haushaltsentwurf der Sächsischen Staatsregierung das Überleben zahlreicher Institutionen und Projekte der Erinnerungskultur in Sachsen - ausgerechnet in einer Zeit, in der extrem rechter Geschichtsrevisionismus an Raum gewinnt und die Demokratie gefährdet.

Michael Bittner spricht mit Anna Schüller über die Lage der zivilgesellschaftlichen Erinnerungskultur und der Geschichtspolitik in Sachsen. Anna Schüller ist Pädagogin, engagiert sich in der "Geschichtswerkstatt Sachsenburg" und ist im Sprecher*innenrat der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.


Folge 12 - Wie stoppt man die Krise des Gesundheitsweisens?

Die Krise des Gesundheitswesens beschäftigt die Politik seit Jahren. Zu ineffektiv, zu bürokratisch, zu wenig digital - all das setzt das Gesundheitssystem finanziell und personell unter Druck. Die Zahlen klingen alarmierend. Die Gesetzlichen Krankenkassen etwa haben 2024 ein Defizit von über sechs Milliarden Euro erwirtschaftet. Jahr für Jahr muss der Steuerzahler Geld dazu schießen. Wie lässt sich die Krise des Gesundheitswesen stoppen? Wie können die Kosten gerechter verteilt werden? Kann die Elektronische Patientenakte das System entlassen? 

Darüber spricht Vera Linß mit Susanne Schaper, Vorsitzende der Linksfraktion im Sächsischen Landtag. 


Folge 11 - Wohin haben sich die Deutschen gewählt?

Eine Rekordzahl von Deutschen hat am 23. Februar einen neuen Bundestag gewählt - aber der Ansturm an den Wahlurnen hat der Demokratie nur bedingt genutzt, denn die AfD konnte ihr Ergebnis verdoppeln. Die Parteien der Ampel-Regierung wurden abgestraft, Friedrich Merz fuhr mit seiner Union einen Sieg ein und blieb doch hinter den Erwartungen zurück. Die Linke erlebte ein überraschendes Comeback.

Im Podcast spricht Michael Bittner über die Ergebnisse der Bundestagswahl und ihre gesellschaftlichen Folgen mit Moritz Warnke. Er ist Referent für soziale Infrastruktur und verbindende Klassenpolitik bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.


Folge 10 - Gehört das Bürgergeld abgeschafft?

Das Bürgergeld ist ein Dauerbrenner in politischen Diskussionen. Es vergeht gefühlt kaum einen Tag, an dem sich nicht ein Politiker pro und contra oder kritisch dazu äußert. Arbeitsminister Hubertus Heil nennt das Bürgergeld „eine der größten Sozialreformen seit 20 Jahren“. Die CDU hält die Reform für gescheitert. Ist das Bürgergeld schlechter als sein Ruf? Oder gehört es abgeschafft, weil es Armut zementiert? Wie kommt es, dass in Deutschland 1,25 Billionen Euro ins Sozialsystem fließen und trotzdem vier Millionen Menschen arm sind? Hat die Republik „versagt“?

Darüber spricht Vera Linß mit Ulrich Schneider, dem ehemaligen Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. 


Folge 9 - Was heißt: Kämpfen für den Frieden?

Der Überfall der russischen Armee auf die Ukraine hat Gewissheiten in der gesellschaftlichen Linken erschüttert und auch in der Friedensbewegung für Zerwürfnisse gesorgt. Darf man sich für die womöglich auch militärische Unterstützung der angegriffenen Ukraine aussprechen? Oder sorgt dies nur für eine Eskalation, die weiteres Blutvergießen verursacht und einen Atomkrieg heraufbeschwört? Warum gelingt es Pazifist*innen derzeit nicht, Hunderttausende auf die Straßen zu bringen, obwohl es immer mehr Kriege gibt und fast die ganze Welt aufrüstet? Wieso schaffen es dagegen Nationalist*innen, das Thema Frieden für sich zu vereinnahmen?

Über diese und weitere Fragen spricht Michael Bittner mit Pascal Beucker. Er ist Journalist bei der taz, Autor des soeben erschienenen Buches "Pazifismus - ein Irrweg?" und kennt die Friedensbewegung auch aus eigenem Engagement.


Folge 8 - Wie muss eine echte Medienreform aussehen?

60 Jahre ist es her, dass DT64 als „Jugendradio DT64“ auf Sendung gegangen ist. Ein weiteres Jubiläum in diesem Jahr: 35 Jahre Medienreform im Osten Deutschlands. Während DT64 zur Wende, dank einer Transformation, die von den Mitarbeiter*innen getragen wurde, besonders innovativ wurde und neue Hörer*innen gewann, verlief die Medienreform insgesamt auf eingefahrenen Gleisen: Statt Innovation gab es einen Institutionentransfer von West nach Ost. Was lässt sich aus dem Umbruch 1989/90 lernen für heutige Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

Darüber spricht Vera Linß mit dem Journalisten Dietmar Ringel, der 1989, kurz vor dem Mauerfall, von seinen Kolleg*innen zum Intendanten von DT64 gewählt worden ist.


Folge 7 - Driftet die Jugend nach rechts?

Bei den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen wurde die AfD mit 31 Prozent stärkste Kraft. Ähnliche Ergebnisse gab es auch in anderen Bundesländern und bei den U-18-Wahlen in den Schulen. Wo liegen die Ursachen dafür, dass Rechtssein bei einem großen Teil der jungen Leute derzeit angesagt ist?

Liegt es am Einfluss der sozialen Medien? Erleben wir Nachwirkungen von Corona? Sind das die Kinder der Neonazis aus den "Baseballschlägerjahren" der Neunziger? Und vor allem: Was können die Schulen, die politische Bildung und die Zivilgesellschaft dagegen tun? Über diese Fragen diskutiert Michael Bittner mit Anja Besand, Professorin für die Didaktik der politischen Bildung an der TU Dresden.


Folge 6 - "Wir haben ein Vermittlungsproblem"

Bestimmte Themen in der Gesellschaft führen immer wieder zu Grabenkämpfen: Klima, Energiepolitik, Migration, Gendersprache, Diversität oder auch die Frage, wie sich Deutschland verhalten soll angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die Spaltung der Gesellschaft wird dabei unter anderem auch – so Kritiker*innen – dadurch befeuert, dass die Linke durch Ansätze wie Identitätspolitik oder Cancel Culture eine offene Kommunikation erschwert. Gleichzeitig nutzen Rechte und Konservative die Gelegenheit, um populistisch dagegen zu schießen und die Polarisierung zu verstärken. Was tun? 

Vera Linß spricht mit der Politikwissenschaftlerin Eva Berendsen. Sie leitet bei der Bildungsstätte Anne Frank den Bereich Kommunikation und politische Bildung und ist Mitherausgeberin des Bandes „Trigger Warnung. Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und Allianzen.“ 


Folge 5 - Ist der Osten noch zu retten?

Die Wirtschaft in den ostdeutschen Bundesländern hat in den vergangenen Jahren aufgeholt, doch die Stimmung im Osten scheint so schlecht wie lange nicht mehr. In der Öffentlichkeit ist eine Debatte entbrannt: Werden die Ostdeutschen vom Westen missachtet und kleingehalten? Oder sind die Ostdeutschen unfähig, in der liberalen Demokratie anzukommen?

Michael Bittner diskutiert mit der Schriftstellerin Manja Präkels über die historischen Ursachen der ostdeutschen Wut, über politische Profiteure der Unzufriedenheit, aber auch über Wege heraus aus Stillstand und schlechter Laune.


Folge 4 - "Ein Verständnis für die Streikforderungen ist unglaublich wichtig für die Reaktion der Bevölkerung"

„Streik“ ist in Deutschland für viele Menschen ein Reizwort – obwohl es ein Grundrecht ist zu streiken, festgelegt in der Verfassung im Artikel 9 Absatz 3. Dennoch sind Streiks immer wieder umstritten. Und wenn, wie zu Beginn dieses Jahres, Mitarbeiter*innen der Bahn, der Flughäfen und aus den Unikliniken gleichzeitig auf die Straße gehen, ist die Aufregung besonders groß. Meistens geht es dabei um die Frage, wie verhältnismäßig ein Arbeitskampf ist. Was bei all den Diskussionen untergeht: Deutschland gehört zu den Industrienationen, in denen vergleichsweise wenig gestreikt wird.

Woran das liegt, warum es hierzulande keinen Generalstreik gibt, wann ein Streik zu weit geht und welche Rolle die Medien und die Gewerkschaften dabei spielen, was die Öffentlichkeit über die Arbeitskämpfe denkt - darüber spricht Vera Linß mit Dr. Lena Rudkowski, Professorin für Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 


Folge 3 - Wie demokratisieren wir die Demokratie?

Obwohl eine überwältigende Mehrheit die Demokratie als Idee unterstützt, wächst die Zahl der Menschen, die unzufrieden sind, wie sie in Deutschland funktioniert. Was sind die Ursachen für diese Krise der repräsentativen Demokratie? Kann mehr direkte Demokratie das Vertrauen der Menschen wiederherstellen? Welche Rolle könnten basisdemokratische Initiativen, Volksabstimmungen und Bürgerräte spielen?

Darüber spricht in der dritten Folge unseres Podcasts Michael Bittner mit Roman Huber, dem geschäftsführenden Vorstand des Mehr Demokratie e.V., des weltweit größten Vereins zur Förderung direkter Demokratie.


Folge 2 - Wird die Bezahlkarte für Geflüchtete Migrationsbewegungen aufhalten?

Am 12. April 2024 hat der Deutsche Bundestag die Bezahlkarte für Geflüchtete und Asylsuchende beschlossen. Diese sollen künftig einen Teil der staatlichen Leistungen zum Lebensunterhalt als Guthaben erhalten und nicht mehr als Bargeld. Damit existiert nun eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage. Doch kann sie der Intention gerecht werden, die Anreize für eine Flucht nach Deutschland zu verringern? Denn die Karte soll verhindern, dass Migrant*innen Geld an Schlepper oder an die Familie oder Freunde überweisen und somit Deutschland als ein mögliches Zielland unattraktiver machen.

Vera Linß spricht darüber mit Jochen Oltmer, Professor für Neueste Geschichte und Migrationsgeschichte am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück. Professor Oltmer ist Mitglied im Rat für Migration.


Folge 1 - Ruck nach rechts und demokratischer Widerstand

Nicht nur im Osten, sondern in ganz Deutschland ist mit der AfD derzeit eine Partei erfolgreich, in der sich die extreme Rechte versammelt. Gleichzeitig gehen Millionen Menschen auf die Straßen, um gegen den Rechtsruck zu protestieren. Was muss die gesellschaftliche Linke jetzt tun, damit diese Bewegung nicht verpufft, sondern die Demokratie nachhaltig gestärkt wird?

Michael Bittner spricht mit Michael Nattke, Geschäftsführer des Kulturbüro Sachsen e.V., über die Rechtsverschiebung in unserer Gesellschaft, den zivilgesellschaftlichen Protest und die Notwendigkeit breiter Bündnisse zum Schutz der Demokratie. Aber auch über die Ungleichheiten in unserer Gesellschaft, die der Nährboden für extrem rechtes Gedankengut und Populismus sind.


Mitwirkende

Interviewer*innen: Vera Linß (freie Journalistin und Moderatorin) und Michael Bittner (freier Autor)
Schnitt: Jörn Lattwin (bei Interviews von Michael Bittner)
Titelbild: Christopher Colditz
Jingle: Pauline Wehner