Publikation Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Gesellschaftstheorie Christentum, Marxismus und das Werk von Emil Fuchs.

6. Walter-Markov-Kolloquium. Autor*innen: Hermann Klenner, Kurt Meier, Gert Wendelborn, Friedrich-Martin Balzer, Michael Rudloff, Hans Piazza, Klaus Fuchs-Kittowski, Friederun Fessen, Horst Pickert, Rolf Emmrich, Kurt Reiprich, Wolfgang Eichhorn, Siegfried Wollgast, Werner Wittenberger, Manfred Haustein, Klaus Körner, Josef Göbel, Martina Ludwig, Helmut Seidel, Günter Wirth.

Information

Reihe

Buch/ Broschur

Herausgeber*innen

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ,

Erschienen

April 2002

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Der hier vorgelegte Band enthält den Ertrag des 6. Walter-Markov-Kolloquiums, das dem Werk und dem Wirken des Theologen Emil Fuchs gewidmet war, gemeinsam von der »Initiative Christliche Linke« (Leipzig) und der Rosa-Luxemburg Stiftung Sachsen e.V. initiiert und organisiert wurde und am 4. und 5. Dezember 1998 in Leipzig stattfand.

Die ersten fünf Kolloquien waren dem Universalhistoriker Walter Markov, dem Romanisten Werner Krauss, dem Literaturwissenschaftler Hans Mayer, dem Ökonomen Friedrich Behrens und dem Philosophen Ernst Bloch gewidmet. Es bestand für uns kein Zweifel, daß Emil Fuchs zu diesen bedeutenden Persönlichkeiten gehört, die nach 1945 neuen wissenschaftlichen, antifaschistischen, demokratischen und sozialistischen Geist nach Leipzig und an ihre Universität brachten. Vornehmlich sie waren es, die einen Aufbruch bewirkten, wie ihn die Leipziger Universität in ihrer Geschichte selten erlebt hat. Die Tragik bestand darin, daß dieser Geist gar bald mit engstirnigen und dogmatischen Anschauungen, mit sich immer mehr verkrusteten gesellschaftlichen Strukturen in Konflikt geriet. Die scheinbare Lösung dieser Konflikte war schandhaft. [...]

Enthält:
  • Vorbemerkung der Herausgeber. S. 9
  • Kurt Schneider / Jürgen Brand: Eröffnung des Kolloquiums. S. 10-14
  • 1. Session
    • Hermann Klenner: Kategorischer Imperativ bei Christen und Marxisten. S. 17-20
    • Kurt Meier: Emil Fuchs in Leipzig. Ein Erlebnisbericht. S. 21-26
    • Gert Wendelborn: Warum ich als evangelischer Christ und Sozialist das Lebenswerk von Emil Fuchs für bleibend aktuell halte. S. 27-30
  • 2. Session
    • Friedrich-Martin Balzer: Die Zerstörung der Weimarer Republik im Spiegelbild der "Wochenberichte" von Emil Fuchs 1931-1933. S. 33-53
    • Michael Rudloff: Carl Vogl und Emil Fuchs. Zwei außergewöhnliche Biographien im Schnittpunkt von Kirche und Arbeiterbewegung. S. 54-67
    • Hans Piazza: Die Leitung der Karl-Marx-Universität und die Sektion Theologie 1976-1986 aus persönlicher Sicht. S. 68-70
  • 3. Session
    • Klaus Fuchs-Kittowski: Emil Fuchs - Christ und Sozialist. Aus persönlichem Erleben. S. 75-87
    • Friederun Fessen: Christentum und Marxismus in den fünfziger Jahren und heute. S. 88-91
    • Horst Pickert: Gedanken zu Emil Fuchs' Schrift "Marxismus und Christentum". S. 92-95
    • Rolf Emmrich: Zur Verantwortung von Christen und Marxisten in unserer Zeit. S. 96-101
    • Kurt Reiprich: Ist christliche Marx-Rezeption legitimierbar? S. 102-105
    • Wolfgang Eichhorn: Christliche Ethik und die Idee des Sozialismus. S. 106-112
    • Siegfried Wollgast: Chiliasmus als theologisch-philosophisches Problem. S. 113-125
    • Werner Wittenberger: Geist und Geld oder die dunkle Seite der Aufklärung. S. 126-134
    • Manfred Haustein: Der charismatische Zeuge. S. 135-138
    • Klaus Körner: Der Mensch als Humankapital. Vom Sozialabbau zum sozialen Rassismus. S. 139-141
    • Josef Göbel: Die anders gestellte Eigentumsfrage führt zu einer sozial gerechteren, ökologisch nachhaltigeren und ökonomisch effizienteren Wirtschaftsordnung. S. 142-147
    • Martina Ludwig: Als Christ und Sozialist - Gedanken zu Emil Fuchs' Abhandlung "Marxismus und Christentum". S. 148-150
    • Helmut Seidel: Spinoza, Marx und die christliche Ethik. S. 151-156
    • Günter Wirth: Der späte Emil Fuchs nur in der Sozialgeschichte? S. 157-163
  • Anhang
  • Aus unveröffentlichten Manuskripten von Emil Fuchs. Textfragmente aus dem Entwurf "Mein Leben". Bd. 3. S. 165-190
  • Personenverzeichnis. S. 191 ff.
  • Autorenverzeichnis. S. 195 ff.

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V., Leipzig 2002. 190 S.

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