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Publikation : Politische Protestbewegungen

Probleme und Perspektiven nach 1968

Wichtige Fakten

Reihe
Buch/ Broschur
Herausgeber*innen
Marcus Hawel, Gregor Kritidis,
Erschienen
Januar 2009

Details

Wer heute nach den Möglichkeiten und Aussichten politischer Bewegungen jenseits der etablierten Parteien, Gewerkschaften und Interessenverbände fragt, wird nicht ohne Grund auf die Erfahrungen der außerparlamentarischen Opposition der sechziger Jahre verwiesen. Vielen Linken gilt der weltweite Protest Ende der sechziger Jahre als die geradezu paradigmatische Form einer sozialen Bewegung. Als eine Bewegung, die Kreativität und politisches Engagement, revolutionären Anspruch und konkrete Aktion, Kopf und Bauch auf eine besonders intensive und glückliche Weise verbunden hat und die nicht schlicht durch ihren objektiven gesellschaftlichen Status erklärt werden kann. Seither ist man oft geneigt, eine Verlusttendenz zu diagnostizieren, die nicht zuletzt am staatstragenden Ende vieler Frauen und Männer der einstmaligen APO festgemacht wird. In diesem Sammelband, der die Einschätzungen von Zeitzeugen und „Nachgeborenen“ vereinigt, verbindet sich die Frage nach den intellektuellen und historischen Rahmenbedingungen von Protestbewegungen mit dem Nachdenken über ihre Bedeutung für politisches Engagement heute.

Mit Beiträgen von:

Utz Anhalt
Regina Becker-Schmidt
Michael Buckmiller
Marcus Hawel
Helmut Heit
Peter Erwin Jansen
Gregor Kritidis
Klaus Meschkat
Wolfgang Nitsch
Joachim Perels
Michael Vester
KD Wolff

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