Publikation Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Gesellschaftstheorie Linke Utopien - die Zukunft denken.

Diskurs Heft 21. Streitschriften zu Geschichte und Politik des Sozialismus. Autor*innen: Ernst Wurl, Helmut Seidel, Michael Brie, Andreas Heyer, Wolfgang Geier, Hans-Gert Gräbe

Information

VI. Rosa-Luxemburg-Konferenz 24./25. März 2006. Band I.

Herausgegeben von Klaus Kinner und Ernst Wurl.

Aus der Einleitung:
"Dieser Band dokumentiert einen Teil der VI. Rosa-Luxemburg-Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Sie fand unter dem Dippelthema ›Linke Utopien - die Zukunft denken. Das Krisenjahr 1956‹ in Leipzig statt. Es erschien den Veranstaltern zweckmäßig, die Ergebnisse der Konferenz in zwei gesonderten Publikationen vorzulegen. In Diskurs 22 sind Ergebnisse zur Thematik Krisenjahr 1956 zu finden. Nachfolgend wollen wir jedoch die konzeptionellen Überlegungen für beide Schwerpunkte vorstellen, die gleichzeitig eine Einleitung für die Präsentation der Ergebnisse der Konferenz insgesamt geben sollen. Das wesentliche Anliegen der Konferenz bestand darin, sich in zwei Komplexen dem Generalthema ›Linke Utopien‹ anzunähern:

  • das Jahr 1956 in seiner Bedeutung für die Geschichte der linkssozialistischen Bewegung und insbesondere für die Perspektiven der DDR zu erörtern;
  • Platz und Funktion utopischen Denkens im politischen Handeln der Linken zu diskutieren;
  • dessen ideologiegeschichtlichen und politischen Status im untergegangenen Staatssozialismus und in der kommunistischen/sozialistischen Bewegung zu untersuchen;
  • neue Utopien und Wege utopischen Denkens vorzustellen und zu erörtern;
  • Anstöße zu einem theoretisch vertieften Zukunftsdenken zu vermitteln. ..."


Inhalt:

  • Ernst Wurl: Einleitung. Konzeptionelle Überlegungen. (S. 5-14)
  • Helmut Seidel: "Utopischer" und/oder "wissenschaftlicher Sozialismus"? Eine Vorbemerkung und fünf philosophiehistorische Anmerkungen. (S. 15-22)
  • Ernst Wurl: Zur Beziehung zwischen Politik und Utopie im Lichte historischer Erfahrung. (S. 23-42)
  • Michael Brie: Omnia sunt communia - Von der Möglichkeit des Kommunismus nach seinem Scheitern. Eine Skizze - Lothar Kühne gewidmet. (S. 43-86)
  • Andreas Heyer: Die Erneuerung des utopischen Diskurses im Spannungsfeld von Marxismus-Kritik und dem Durchbruch der postmodernen Problemlagen. (S. 87-111)
  • Wolfgang Geier: Wirklichkeitsverluste und Wahrheitsverweigerungen. Vier Anmerkungen zu beiden Themen der Konferenz. (S. 112-123)
  • Hans-Gert Gräbe: Das "Prinzip Hoffnung" in der Wissensgesellschaft. (S. 124-134)
  • Autorenverzeichnis (S. 135)

Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V., Leipzig, 2006, 135 S.

Kostenbeitrag: 3,50 €, Mitglieder 3,00 €

Bestellungen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen unter: info@rosalux-sachsen.de, Tel: 0341-9608531

Diese Publikation und ihre Digitalisierung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.